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Zusammenarbeit von PEG und BfArM
Ab sofort werden alle in Deutschland verfügbaren geeigneten Daten zur Resistenzsituation bei Antibiotika an zentraler Stelle ausgewertet. Ziel der Maßnahme ist es, die Angaben in den Fachinformationen künftig anwenderfreundlicher und einheitlich zu gestalten.
Dies ist das Ergebnis der Umsetzung einer europäischen Leitlinie, die auf Initiative des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) seit Herbst 2003 in Zusammenarbeit mit den Verbänden der pharmazeutischen Industrie, den betroffenen Fachgesellschaften (PEG & DGHM), dem Robert Koch Institut sowie Vertretern des German Network on Antimicrobial Resistance (GENARS) und des Kompetenznetzes Ambulant Erworbene Pneumonien (CAPNETZ) vorbereitet worden war.
Zu den in die Auswertung kommenden Daten gehören auch die Daten der Resistenzstudie und der Blutkulturstudie der PEG zur Überwachung. Ferner werden die Daten des GENARS, des CAPNETZ sowie die Daten der Nationalen Referenzzentren, Daten aus der Literatur und dem Internet sowie von den pharmazeutischen Unternehmen zur Verfügung gestellte Daten zur Überwachung der Resistenzsituation kritisch bewertet und in die Auswertung einbezogen. Zusätzlich sollen Studien zur Evaluierung der Resistenzsituation bei wichtigen Erregern in Indikationen mit unzureichender Datenlage durchgeführt werden.
Das BfArM hat eine Pressemitteilung zum Thema veröffentlicht. Den Wortlaut der Pressemitteilung finden Sie hier.
Die PEG wird auch zukünftig bei wichtigen Fragen mit dem BfArM zusammenarbeiten.
mk
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